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Dämmfarbe.de – Faktencheck und Nachweise

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Dämmfarbe im Überblick

„Dämmfarbe“ ist ein Sammelbegriff für Anstriche, die als Dämmfarbe, Wärmedämmfarbe, Energiesparfarbe oder Dämmanstrich verkauft werden. Eine eigene Produktnorm gibt es dafür nicht. Diese Themenseite fasst zusammen, was die Beiträge dazu festhalten.

Der Begriff

Dämmfarben unterscheiden sich in Bindemittel, Zusatzstoffen und beschriebenem Wirkprinzip. Das Ratgeberportal sanier.de nennt drei Prinzipien: Reflexion von Infrarotstrahlung, keramische Hohlkugeln und Materialien mit Zellstruktur wie Kork. Der Beitrag Was ist Dämmfarbe? beschreibt alle drei.

Dämmfarbe und Isolierfarbe

Isolierfarbe bezeichnet im Malerhandwerk eine Sperrfarbe gegen durchschlagende Wasser-, Ruß- und Nikotinflecken und hat mit Wärmedämmung nichts zu tun. Der Beitrag Dämmfarbe, Isolierfarbe, Energiesparfarbe sortiert die Namen.

Was Messungen zeigen

Das Institut für Bauphysik der Leibniz Universität Hannover prüfte 2026 in einer Klimakammer drei Würfel mit 55 cm Kantenlänge: einen mit der beworbenen Dämmfarbe „Bauter Nano-Dämmung“, einen mit gewöhnlicher Fassadenfarbe und einen mit 20 cm EPS 032. Der Würfel mit der Dämmfarbe verhielt sich wie der mit der Fassadenfarbe; der EPS-Würfel dämmte mit großem Abstand am besten. Aufbau und Ergebnis stehen im Faktencheck und im Beitrag zum Klimakammertest.

Schichtdicke und Material

Nachträglich aufgebrachte Dämmschichten sind nach der Verbraucherzentrale Thüringen typischerweise 150 bis 200 mm dick, ein Anstrich misst wenige Millimeter. Wo es dünn bleiben muss, ist ein Dämmputz mit dokumentierter Messung die passende Lösung: Mehr dazu auf der Seite Dämmputz.